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Ausgangspunkt meiner Untersuchungen ist der Mensch im Verhältnis zur ihn umgebenden Welt.
In der Gegenüberstellung von Mensch und Tier, Orten und Dingen spiegelt sich die Suche nach dem Eigenen im Anderen. Das Herstellen von Bezügen über Angleichen und Zuordnen ist mein Versuch einer Standortbestimmung, einer Verortung des Ich.
Auf formaler Ebene findet eine Auseinandersetzung statt über Formen, die das menschliche Maß betreffen, wie Schlafsack oder Badewanne. Inhaltlich befasse ich mich in vielen Arbeiten mit Mensch und Tier im Kontext zu einer mythologischen Herkunft.
Dabei verwebe ich meine Ideen mit literarischen, historischen und ortsbezogenen Hintergründen.
Ich bin interessiert an Umwandlung, an Entwicklung und Veränderung. So transportieren meine Arbeiten kein fixes Endbild, sondern zeigen Ausschnitte aus Abläufen oder Geschichten, die ihre Metarmorphose beim Betrachter fortsetzen.
Meine Arbeitsweise lässt sich spartenübergreifend in den Bereichen Bildhauerei, Installation, Grafik sowie den neuen Medien ansiedeln. Im Fokus meines Schaffens steht die Zeichnung, die alle anderen Bereiche maßgebend beeinflusst.
Im Augenblick beschäftige ich mich mit Film und Computergrafik, also mit einer Überschneidung von Realvorgang und der fiktiven Ebene einer zeichnerischen Nachbearbeitung. |